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Raumelfen
Wiener Läden

Ein Traum von Kinderzimmer

Freitag, 11. Juli 2014
Die „Raumelfen“ in Wien-Josefstadt richten Kinderzimmer ein und verkaufen ausschließlich Waren europäischer Familienbetriebe.
die Raumelfen
Raumelfen

„Unsere Lieferanten sind Familienbetriebe, die ausschließlich in Europa produzieren,“ sagt Nicola Daxberger. „Das ist uns ganz wichtig. Wir wissen, dass alle unsere Möbel und Accessoires ökologisch hergestellt werden.“ Kinderarbeit oder Billigprodukte aus China lehnen die Raumelfen ab.

Vor etwa zwölf Jahren machten sich die beiden Schwestern Alexandra Schnögass-Mück und Nicola Daxberger selbstständig, zunächst als Franchise-Unternehmen der französischen Firma Vibel. „Meine Schwester hat selber drei Kinder und war für ihre Sechsjährige gerade auf der Suche nach Kinderzimmermöbel. Da hat sie zufällig diesen Shop während einem Urlaub in Paris entdeckt. Vibel hat ihr so gut gefallen, dass wir 2003 ein Geschäft am Ring aufgemacht haben.“ 2009 erweiterten die Schwestern ihr Sortiment und gründeten ihre eigene Marke, eben die Raumelfen. Mittlerweile sind sie in die Josefstadt umgezogen, konzipieren Kinderzimmereinrichtungen und verkaufen Möbel von vier nachhaltigen Firmen aus Dänemark, Spanien, Italien und eben Vibel aus Frankreich.

„Wir positionieren uns in einer Nische“

Factbox

Die Raumelfen

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag 10 bis 18 Uhr
Samstag 10 bis14 Uhr, oder nach Terminvereinbarung

Lange Gasse 34 (Innenhof) und Piaristengasse 56-58
1080 Wien

www.dieraumelfen.at
www.facebook.com/vibel.wien

Denis Hacq gründete Vibel vor 35 Jahren aufgrund persönlicher Anforderungen. Als er für seine neugeborene Tochter ein Zimmer einrichten wollte, viel ihm auf, dass die meisten Kindermöbel Miniaturausgaben von Erwachsenenmöbel waren. Also kreierte er multifunktionales Kinderzimmer-Interieur. Ein Vierteljahrhundert später vernarrte sich die Architektin Schnögass-Mück in seine Stücke und brachte sie gemeinsam mit Schwester Nicola nach Wien. Seitdem richten sie Kinderzimmer ein, verkaufen aber auch Einzelstücke. „Wir organisieren alles für unsere Kunden, von der ersten Skizze bis zur Lieferung und Montage,“ erklärt Daxberger. Die gelernte Hotelfachfrau gibt auch zu, dass die Raumelfen eher hochpreisig sind. „Das ist eine Nische in Wien, und in der wollen wir uns bewusst positionieren.“

„In Europa gibt es ganz strenge Normen für Kindermöbel,“ sagt Daxberger. Bei Ware aus Übersee könne man nie sicher sein, womit und wie sie herstellt würden. „Wenn in diesen Ländern bei uns verbotenes Material wie zum Beispiel giftige Lacke oder Formaldehyd verwendet werden, kann ich es nicht überprüfen. Meine Lieferanten müssen sich aber an die europäischen Regeln halten. Das ist auch genau das, was wir wollen.“