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Ars Electronica
Ars Electronica, by Marliese Mendel
Ars Electronica

Radical Atoms - and the alchemists of our future

Samstag, 10. September 2016
Was kommt eigentlich nach den selbstfahrenden Autos und dem Internet der Dinge? Zwischen 8. und 12. September 2016 dreht sich beim Ars Electronica Festival in Linz alles um moderne AlchemistInnen.

Im Rampenlicht steht eine neue Generation von KünstlerInnen, HackerInnen, Do-It-Yourself-3D-PrinterInnen, Gentechnik- und Künstliche Intelligenz-ForscherInnen, die unsere Welt schon bald verändern werden. Mit welch Arbeiten sie dies werden, wird heuer auf der Ars Electronica an mehreren Schauplätzen präsentiert: dem ehemaligen Post- und Paketverteilzentrum POSTCITY, im OK im OÖ Kulturquartier, im CENTRAL, auf der Kunstuniversität, im LENTOS Kunstmuseum, im Brucknerhaus, dem Mariendom und im Ars Electronica Center. Am Donaupark wird der weltgrößte autonome Drohneschwarm zu sehen sein.

Radical Atoms Exhibitions

Wie bekommen wir das Digitale (wieder) in die physische Welt? Eine Antwort auf diese Frage könnten die „Radical Atoms“ sein. Letztere stehen für eine Art digitale Kernschmelze, bei der sich Information und Materie verbinden: Die Information wird dabei von den Beschränkungen des Pixeluniversums befreit, die Atome aus ihrer Starre heraus und in Bewegung gebracht. Das Ergebnis ist eine smarte Materie, die sich immer wieder neu modellieren lässt. Aus
diesen „Radical Atoms“ entwickeln WissenschaftlerInnen und IngenieurInnen Hightechmaterialien mit völlig neuen Eigenschaften und Fähigkeiten. Eine wichtige Rolle dabei spielen Neuro- und Biotechnologien, Robotik sowie Hard- und Software genau wie alte Handwerkstraditionen. Seit zwanzig Jahren arbeitet Hiroshi Ishii mit seine Tangible Media Group an solch neuen Interaktionsformen von Mensch und Maschine.

Alchemists of our Time Exhibition

Die Ausstellung „Alchemists of our Time“ erstreckt sich über mehrere tausend Quadratmeter und präsentiert sich als inspirierendes Zukunftslabor, in dem nicht nur Projekte präsentiert werden, sondern vor allem Einblick in Arbeitsweisen und Methoden ihrer UrheberInnengegeben wird. Wie die „Sculpture Factory“ von Davide Quayola (IT) etwa, die vor Augen führt, wie ein Industrieroboter zum Bildhauergesellen wird, der vor Ort in der POSTCITY meterhohe „Michelangelos“ in Serie produziert. Insgesamt umfasst die „Alchemists of our Time Exhibition“ 144 Projekte von mehr als 230 KünstlerInnen.

Drone 100

Mit „DRONE 100 – Spaxels über Linz“ zeigt die Ars Electronica und Intel am Abend des 10. September eine Drohnen-Performance. 100 Spaxels werden unmittelbar vor der Visualisierten Klangwolke „Fluss des Wissens“ abheben. Seit dem Weltrekordflug Ende 2015 in Tornesch bei Hamburg war dieser Drohnenschwarm bislang nur in Sydney zu sehen. Der erste Teil der Show wird eigens für Linz gestaltet und mit Musik des Linzer Soundkünstlers und Komponisten Sam Auinger synchronisiert. Der zweite Teil der Show zeigt das Finale des Weltrekordflugs, den man im November 2015 für Intel flog.

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