Die 360-Grad-Welt des Ernst Michalek

Ernst Michalek sucht seinen Standort akribisch aus. Schließlich soll die gesamte Szene in einer Fotografie festgehalten werden. Der Betrachter soll sich mitten in der Szene fühlen. Für dieZeitschrift hat er eine Bildergalerie zusammengestellt: Einen 360-Grad-Kurzurlaub von Italien über Kroatien bis nach Österreich in interkativen Panoramafotos. Jedem Foto ist ein Link beigefügt, der zu den beeindruckenden interaktiven Vollbildern führt.
Technik
Je nach verwendeter Objektivbrennweite braucht man für ein Kugelpanorama mindestens vier Fotos. Die Bilder werden danach am PC mit einer spezielle Software zusammengesetzt.
Um ein einwandfreies Panoramabild zu erhalten, muss die Kamera samt Objektiv auf einem Nodalpunktadapter befestigt werden. Nur so kann das Objektiv um den "optischen Mittelpunkt" (Nodalpunkt) gedreht und gekippt werden kann. Ohne diese Gadgets verschieben sich die Fotokanten und können später nicht zusammengefügt werden. Aber auch bei perfekter Technik und Ausführung müssen die Bilder meist in stundenlanger Kleinarbeit nachbearbeitet werden. Dafür kann man auch Effekte [3] einbauen.
Michalek verwendet für seine Panoramen eine normale Canon Eos 650D und ein Sigma 8mm Fischaugenobjektiv oder ein Sigma 10-20mm sowie einen Nodalpunktadapter von Nodal Ninja.