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Freitag, 5. Juni 2020
Sparbücher haben ausgedient. Aber wo und wie soll man/frau Geld investieren?

In Aktien investieren – wie der Einstieg gelingt

Sparbücher und andere traditionelle Finanzprodukte werden immer unbeliebter, dass liegt unter anderem an den geringen Zinsen. Viele Menschen überlegen sich daher, ihr Geld in Aktien anzulegen. Prinzipiell spricht nichts gegen eine solche Investition. Schließlich sind große Gewinne möglich. Allerdings ist gerade der Einstieg oft problematisch. Viele angehende Aktionär_innen legen es falsch an und geben daher nach kurzer Zeit enttäuscht wieder auf. Folgende Tipps könnten dies beim Investment in Aktien verhindern.

Ein gutes Aktiendepot eröffnen

Das Aktiendepot ist eine der Grundlagen für ein Investment in Wertpapiere. Daher sollten Anleger_innen darauf achten, ein möglichst gutes Aktiendepot zu eröffnen. Aktiendepots gibt es viele und die Wahl ist daher nicht immer einfach. Die Depots können sowohl beim Funktionsumfang als auch den Kosten unterscheiden. Es ist daher ratsam, nicht ein beliebiges Aktiendepot zu eröffnen, sondern die verschiedenen Angebote untereinander zu vergleichen.

Nicht alles auf eine Karte setzen

Es ist nicht empfehlenswert alles eine Karte zu setzen, sondern Aktien verschiedener Unternehmen zu erwerben, um das Verlustrisiko zu minimieren. Schließlich kann selbst das beste Unternehmen rote Zahlen schreiben oder gar Konkurs anmelden. Überlegenswert sind etwa gemischte Fonds. Das Geld wird hier nicht nur in Aktien, sondern auch in Zinspapieren angelegt. Eine bewährte Möglichkeit, um sein Geld zu streuen und das Risiko zu senken.

Ein rationales Verhältnis zu Verlusten ist wichtig. Viele Aktionär_innen lassen sich von den Verlusten entmutigen und verkaufen deshalb oft ungünstigen Zeitpunkten – davon ist natürlich abzuraten. Es ist jedoch nicht immer leicht die richtige Entscheidung zu treffen, schließlich ist der Markt immer in Bewegung. Ein Verlustgeschäft von heute kann am nächsten Tag ein Gewinner sein. Empfehlenswert ist es Stop-Loss-Grenzen zu setzen – so können etwaige Verluste minimiert werden.

Arbeitsumgebung

Für jene, die den Aktienhandel zu ihrem Beruf machen wollen, empfiehlt sich eine passende Arbeitsumgebung zu schaffen. Es ist ja weithin bekannt, dass unpassende Arbeitsplätze die Konzentration verschlechtern und es so verunmöglichen die erforderlichen Berechnungen durchzuführen und sich für die richtigen Wertpapiere zu entscheiden. Daher ist es für Anleger_innen besonders wichtig auf eine gute Arbeitsumgebung zu achten. Unter Umständen bietet es sich sogar an, extra hierfür einen eigenen Co-Working-Space zu gründen. Das erfordert zwar gewisse Investitionen, kann sich aber langfristig rentieren.

Vorsicht vor Tipps von vermeintlichen Gurus

Sobald es ums Geld verdienen geht, gibt es immer wieder Gurus, die schnelles Geld versprechen - glauben Sie ihnen nicht.

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