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Tony Gigov
Serie

„Unabhängig, unparteiisch und unbestechlich“

Donnerstag, 24. Juli 2014
Dani, Barbara und ihre Kolleginnen haben bisher in 240 Lokalen das Frühstück getestet. Durch ihren Blog „Die Frühstückerinnen“ wurden viele Medien auf sie aufmerksam, sie gewannen diverse Awards und denken mittlerweile über ein Buch nach.
Die Frühstückerinnen Dani und Barbara
Tony Gigov
Dani (links), Barbara

Name: Dani & Barbara
Alter: 35+
Wohnort: Wien
Beruf: Online-Kommunikatorinnen
Interessen: Frühstück, Musik, das Web, Katzen
Blogname: Die Frühstückerinnen
Blogthema: Frühstücken in Österreich
Blog seit: 2010

Blog Artikel bisher: 240
unique visits/Monat: 50.000
Seitenaufrufe/Monat: 200.000

Page Rank: kA
Facebook-Fans: 20.000
Twitter Follower: 2.500

(andere Social-Media-Followers): Spotify „Frühstückstracks“: 1.000
stand von: Juli 2014

Wie fing das mit dem Bloggen an und wieviele Leser hattet ihr am Anfang?

Wir haben uns 2000 bei T-Mobile kennengelernt, dann ein paar Jahre aus den Augen verloren und 2009 über Facebook wiedergefunden. Gemeinsam mit Freunden sind wir regelmäßig Frühstücken gegangen, weil wir das entspannender fanden, als abends wegzugehen – das Plaudern fällt einfach leichter. Weil wir gemerkt haben, dass die Auswahl eines Lokals gar nicht so einfach ist – und das obwohl Barbara immer bestens über die neueröffneten Hotspots Bescheid wusste – haben wir entschieden, unsere Erlebnisse niederzuschreiben. Dani bloggt schon seit 2005, also war die Idee, ein Blog als Ausdrucksform zu wählen, sehr naheliegend.
Zuerst haben wir nur für unseren erweiterten Freundeskreis geschrieben – das waren dann so um die 100 Leser, aber mit dem Start der Facebook Page (ebenfalls 2010) ging es dann ganz schnell und die Userzahl stieg rasant nach oben.

Was war eure Intention beim Bloggen?

Wir wollten unser Problem, nämlich die Lokalauswahl für unser Wochenendfrühstück, zumindest für andere FrühstücksliebhaberInnen lösen.

Zuwachs aus Berlin

Was bietet ihr euren Lesern, was haben sie davon, wenn sie euren Blog lesen?

Gemeinsam mit Autorinnen aus den Bundesländern schreiben wir regelmäßig über Frühstückslokale in Wien, Graz, Salzburg und Linz (bzw. seit Mai auch Berlin) und beschreiben unsere persönlichen Erlebnisse.

Wieviel Zeit wendet ihr pro Woche für euren Blog auf?

Beide je acht Stunden.

Was ist euer Hauptberuf?

Dani: Ich bin ist selbständig und führe eine Online-Agentur.
Barbara: Ich leite das Online-Ressort eines Kulinarik-Magazines.

„Durch Bloggen entsteht immer etwas Gutes“

Ist ein Buch zum Blog geplant?

Das ist eine lange Geschichte. Wir haben schon seit längerer Zeit Ideen für ein Buch, haben aber noch nicht den richtigen Partner dafür gefunden. Im Moment sind wir daher nur im Internet zu finden. Wir arbeiten aber regelmäßig auch für Printpublikationen, zum Beispiel haben wir für den Falter (Wien, wie es isst) über Frühstück geschrieben oder auch für die Szene Wien-Seite der Kronen Zeitung.

Wie hat das Bloggen eurer Leben verändert?

Unser Leben verändert, ist vielleicht etwas zu groß formuliert, aber wir haben viele tolle Dinge erlebt, die uns sonst wahrscheinlich nicht passiert wären: viel Medienpräsenz (Print, Radio, Web und sogar TV), wir haben viele andere Bloggerinnen und Blogger kennengelernt und auch schon Awards gewonnen. Durch Bloggen entsteht unserer Meinung nach immer etwas „Gutes”.

Was macht euch persönlich zu Expertinnen für euer Thema?

Über 240 besuchte Frühstückslokale lassen keinen Zweifel an unserer Frühstückskompetenz.

Auf welchen Kanälen können eure Leser mit euch in Kontakt treten?

Wir beantworten Anfragen auf Facebook, Twitter, über unser Blog (Kontaktformular) und natürlich auch per E-Mail.

„Der Hauptteil unseres Traffics ist organisch“

Wann war der letzte Tag, an dem ihr komplett offline gewesen seid?

Daran können wir uns nicht erinnern. Muss irgendwann in den 90ern gewesen sein.

Wie wirken sich die verschiedenen Social-Media-Kanäle auf euren Blog aus?

Der Hauptteil unseres Traffics ist organisch, kommt also über die Google-Suche, aber gleich an zweiter Stelle liegt Facebook als Trafficbringer. Wir sind in der glücklichen Lage, ein cooles Thema zu haben und mussten noch kein Budget für Facebook Ads oder ähnliches in die Hand nehmen.

Kann man in Österreich mit Bloggen Geld verdienen?

Ja. Vielleicht nicht mit dem Blog alleine, aber über Kooperationen, Vorträge, Workshops etc. geht das schon.

Wie wählt Ihr die Lokale aus, über die Ihr berichtet?

Einige finden wir zufällig beim Vorbeigehen, aber viele Tipps stammen auch aus der Community und kommen über Facebook bzw. per Mail rein. Einige Lokale schreiben uns auch direkt an, wir testen aber immer unangekündigt, anonym und bezahlen auch immer selbst. Wir sammeln alle Tipps auf einer (sehr, sehr) langen Liste und gehen dann je nach Laune eben in eines der Lokale. Neueröffnungen haben dabei Vorrang.

„Qualität ist wichtiger als Quantität“

Wieviel Prozent eurer Leser sind nicht aus Österreich?

Ca. sechs Prozent, wobei der Großteil davon aus Deutschland zugreift.

Habt ihr Tipps für Leute, die als Blogger einsteigen wollen?

Natürlich, jede Menge ;-). Aber die wichtigsten 3 sind:
1. Leidenschaft: du musst für dein Thema brennen, sonst wirst du das Bloggen nicht lange durchhalten. Es ist nämlich ziemlich viel Arbeit.
2. Qualität: besser weniger Beiträge, und die dafür qualitativ hochwertiger (ordentlich recherchiert, mit Fotomaterial hinterlegt, gut zu lesen etc).
3. Unabhängig, unparteiisch und unbestechlich: Kooperationen mit Unternehmen sind ok, wenn es passt, aber Kennzeichnung ist Pflicht und eine ehrliche Meinung ebenfalls.

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