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Ronald Putzker
Ostbahn Kurti

Legendär

Samstag, 11. Januar 2014
Othmar Loschy – er ist der Besitzer der weltweit einzigen Dauerkarte für alle Konzerte von Ostbahn-Kurti. Er erzählt vom legendären Ostbahn-XI-Konzert am 29. Juni 1991. [Teil des Stadtspaziergangs mit Kurtologen](http://www.diezeitschrift.at/content/auf-den-spuren-von-guenter-broedl-und-ostbahn-kurti)

Also zuerst einmal, wenn ich ans Ostbahn-XI Platz Konzert der Chefpartie zurück denk, fällt mir nix ein. Oder wenig – ist ja doch ein Zeitl her – und ich glaub´ dass die Einnahme diverser alkoholischer Getränke vor allem gleich nach dem Konzert das Erinnerungsvermögen etwas getrübt hat. Dann fallen mir doch ein paar Gschichtln ein – z. B. dass der Weg von der Simmeringer Hauptstraße bis zum Sportplatz a brater is, die Einkehr in einem echten Simmeringer Tschocherl für´s Erste half, den Durst etwas zu stillen.

Auch dass viele Leute da waren (13000+) – mehr als sonst bei Ostbahn-Konzerten üblich – was mir gar nicht so sehr getaugt hat, weil warum: das Anstellen um´s Bier während des Konzertes (ich versäumte dadurch sämtliches Vorprogramm) gestaltete sich als langwierige Aufgabe, und schlussendlich blieb man während des ganzen langen Konzertes durstig und nach Flüssigem lechzend, aber nichts versäumen wollend…. Sonst war´s eh wie immer, nur lauter (als z. B. im noch 1 Jahr davor öfter bespielten Vindobona, 91 war´s dann schon mehr das CA-Zelt auf der Donauinsel), mehr Leut, und auch die Sicht war eher eingeschränkt (wollte man sich nicht ganz nach vorn drängen, was ich bei solchen Konzerten ja eher vermeide). Wenn sich das jetzt ein bissl nach Gesuder anhört, ja ist es, aber auf hohem Niveau. Leider war die Zeit der kleinen, intimeren Chefpartie-Konzerte da schon Geschichte.

Trotzdem war´s natürlich ein Erlebnis, positiv, dass der Commander Karl Caye an der Pedal-Steel (damals doch ein eher exotisches Instrument) dabei war, seltsam der Auftritt des stets mit den Dativ/Akkusativ ringenden Herbert P., eine Chefpartie aber in Höchstform (man kann ja eh das Video schaun, wenn man´s hat), schön war die launige Einkehr in einem Wirtshaus an der Simmeringer Hauptstraße nach dem Konzert auf dem Heimweg – die sich ein wenig in die Länge gezogen hat, den vorher erlittenen Durst-Rückstand musste man ja aufholen – und schön, dass es auch danach noch ab und zu Auftritte der Chefpartie in kleineren Lokalitäten gab, wie die legendäre 7tägige Werkschau im Vindobona im Oktober ´94. Aber immerhin: man war dabei gewesen.

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